Supplier Relationship Management in der Agrartechnikindustrie


Konzentration auf Kernkompetenzen, Kostendruck, Zugang zu Innovationen und Herstellungstechnologien – die Gründe, Module, Systeme, Komponenten oder Teile von Zulieferern zu beziehen, sind vielfältig. Zu berücksichtigen sind in der Agrartechnikindustrie allerdings die anspruchsvollen Rahmenbedingungen, die die Branche für Zulieferer normalerweise auf den ersten Blick nicht eben attraktiv erscheinen lässt. Kleine Stückzahlen, extremer Variantenreichtum, Saisonalität, höchste Qualitätsansprüche - bei gleichzeitiger Forderung nach unbedingter Lieferfähigkeit gestalten sich Lieferrelationen zwischen Landmaschinenproduzenten und ihren Zulieferern anspruchsvoll.

Damit wird deutlich: Die Hersteller müssen der Pflege von Lieferantenbeziehungen eine außerordentliche Bedeutung beimessen, um nicht Risiken hinsichtlich Kosten, Lieferfähigkeit oder Qualitätseinbußen einzugehen. Denn in nicht seltenen Fällen besteht nur eine geringe Abhängigkeit der Lieferanten von ihren komplizierten Kunden.

Entsprechend sind sie angehalten, ein proaktives Lieferantenmanagement zu betreiben, bei dem - laut gängiger Literatur - Lieferanten strategisch ermittelt, ausgewählt, entwickelt und bei Bedarf operativ unterstützt werden.

Doch deckt sich die Schulbuch-Beschreibung mit dem in der Agrartechnikbranche aktuell gelebten Lieferantenmanagement ? Im Rahmen dieser erstmalig in der deutschsprachigen Landmaschinenindustrie durchgeführten Studie sollen durch die Befragung von Experten der führenden Landmaschinenhersteller der Status quo des Lieferantenmanagements und die in der Branche bereits vorhandenen Best Practices erfasst und vorgestellt werden.

Ziel war es, den Entscheidungsträgern in der Agrartechnikbranche eine Orientierungshilfe in die Hand zu geben, den Status des eigenen Supplier Relationship Managements besser einschätzen zu können und eine klare Entwicklungsrichtung für die Zukunft zu entwerfen.

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